Bei den ÖH Wahlen 2009 kommt erstmals die Möglichkeit, Stimmen online via E-Voting abzugeben, zum Einsatz.
Im Rahmen der ÖH-Wahlen 2009 wird in Österreich erstmals E-Voting, also die Möglichkeit deine ÖH-Vertreter über das Internet zu wählen, eingesetzt. Diese neue Möglichkeit zu wählen wird bereits im Vorfeld heiß diskutiert.
Die AktionsGemeinschaft steht E-Voting grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber. Wenn die technischen Aspekte und die Sicherheit gegeben ist, ist E-Voting eine zusätzliche Möglichkeit für Studierende, die sonst nicht zur Wahl gehen könnten (zum Beispiel wegen eines Auslandsaufenthaltes), an dieser dennoch teilzunehmen.
Natürlich wird die AktionsGemeinschaft jedoch die laufende Diskussion kritisch beobachten, sollte es zu Problemen datenschutzrechtlicher Natur oder in Punkto rechtlicher Sicherheit kommen, so muss man die Notbremse ziehen und auf E-Voting verzichten.
Wie kann ich über E-Voting wählen?
Die E-Voting Wahl findet bereits eine Woche vor den regulären ÖH-Wahlen statt, nämlich von 18. Mai 8 Uhr bis 22. Mai 18 Uhr. Innerhalb dieser Woche kann jeder Studierender, welcher seine E-Card zur Bürgerkarte freigeschaltet hat, über die Plattform www.oeh-wahl.gv.at an der elektronischen Wahl teilnehmen.
Die Freischaltung der Bürgerkarte findet an fast allen Universitäten in Österreich statt, genauere Infos dazu findest du auch unter www.studi.gv.at.
„Aktionen starten“ – so das Motto der Aktionsgemeinschaft.
Wer in Wien seinen Hauptwohnsitz angemeldet hat und Bezieher der Familienbeihilfe ist, für den/die ist das Semesterticket der Wiener Linien (€ 50,-) erschwinglich. Für vier Monate läuft er/sie nicht Gefahr, als „Schwarzfahrer“ enttarnt und erwischt zu werden und eine Geldstrafe zu entrichten. Viele Studierende, auf die oben genannte Kriterien nicht zutreffen, sind jedoch gewillt, dieses Risiko in Kauf zu nehmen. 128,50 Euro sind ihnen zu viel, um gelegentlich die Öffis zu benützen.
Für unseren Wahlkampfauftakt unmittelbar nach den Osterferien hatten wir, die AG Gewi/Hus, uns einige besondere Aktionen für euch überlegt:
Die zunehmende Vereinheitlichung der Studienpläne führte dazu, dass nun auch ein einheitliches Online-Anmeldesystem eingeführt wurde. An sich keine schlechte Idee, ein gemeinsames System bringt jenen Studierenden, die Lehrveranstaltungen aus mehreren verschiedenen Studienrichtungen besuchen, eine Zeitersparnis: Man muss sich nicht mehr auf jedes einzelne Anmeldesystem mit seinen Tücken vorbereiten und neu einstellen.

Der Wahlkampf hat begonnen!